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Der Liaderer
Karl vom Karlsbach
 

 

 

PresseStimmen
 

ZWIEFACH  [ed. 3/2016]

  "Vergunn" des Liedermachers Kavka - Karl von Karlsbach - berührt mit meisterhaften Texten im Dialekt und sanften Melodien. Begleitet von Gitarre und Klavier, die zwischen Blues und Jazz schwingen und sogar streicheln, klingen manchmal kernige, ruhige Heimatbilder wie im Untersberg-Liad: ("... in mei'n Zimmer steht a woacher Sessel, z'sammghuckt is mei' Kannapee, ziagt de Weißwurscht siadad staad im Kessel, übern Sunntog broat 'si der Kaffee. ") Hier portraitiert mit seiner lebenserfahrenen Stimme Karl von Karlsbach vertraute Milieu-Geschichten (manchmal geradezu zu vertraut) etwa in "Unser Nest" - "wo si d'Weiber bei'n Eikafa s'Mäu gfransert ratschn und wo jeden Samstag a d'Maiandacht hatschn ... Dees dees ist Nest n da bin i dahoam."  Nur ein Lied auf Hochdeutsch gräbt Schatten auf: was für ein intensives Gedicht von Peter Huchel! Er erzählt von den Schrecken des Krieges, doch "Vergunn" taucht mit seiner Zärtlichkeit ein in eine Achterbahn voller Emotionen ... "Die Schattenchaussee".

[Editorial staff]

MUH  [Ausg. 20/2016]

   "Diese CD ist ein kleines Liedermacherwunder ... "VERGUNN" vereint mit einer unerhörten Selbstverständlichkeit, als hätte der Mann nie etwas anderes gemacht, Songs von hoher musikalischer wie lyrischer Dichte, wohlüberlegt und trotzdem aus der Tiefe einer spürenden Seele. Vier davon sang KAvKA schon 1975, aber sie wirken nicht antiquiert, sind frisch, klug- manchmal vielleicht ein wenig altklug. Die Texte sind mal von der Poesie eines Harald Grill, dann wieder verschroben mystisch.

Hier hebt einer ab."

[Christian Lex]

MUH  [Ausg. 21/2016]  Portrait "Ein Ungerader"

   ... u.a.: "Das Debutalbum von Hermann Stützer unter dem Pseudonym Karl von Karlsbach - Kürzel: KAvKA - ist eine ziemlich herausragende, eigene und auf ganz eigenartige Weise einnehmende Angelegenheit mit unerwartet wuchernden Arrangements und varreckten Harmonien, sonischen Experimenten und hörenswerten Texten - wohl nicht für jedermanns Ohr, aber jenseits von jeglichem Songwriter-08/15."

[die Redaktion]

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG   [Ausg.16.2.2016]

   "... zu Wishbone Ashs Anfangszeiten hatte sich meine allererste Band gerade irgendwie aufgelöst. Sie hieß Cicero Cum Sociis, war also weltweit die einzige Band mit einem astreinen Ablativ und darüber hinaus nur bedingt berühmt. Also eher gar nicht. Obwohl wir einen Sänger hatten, der seine Stimmbänder bei den Regensburger Domspatzen trainieren durfte und dort auch insgesamt musikalisch viel gelernt hat. Eine echte Rampensau. Wir spielten damals die frühe N Bee Gees , "Spicks & Specks" etwa, "A Whiter Shade of Pale" von Procol Harum oder "Tell Me" von den Stones. Und immer sang der Stützer Hermann. Jetzt, vier Dekaden nach der Band mit dem Ablativ, landet eine CD auf meinem Schreibtisch mit dem rätselhaften Titel VERGUNN und - siehe da - voll mit größtenteils Eigenem von, ja, unserem damaligen Sänger. Die Musik? Eine hübsche Mischung aus Fesl, Wecker, v. Goisern, Wader und Stützer. Und natürlich, unvermeidlich, "Bobby McGee" von K. Kristofferson, erschienen bei Sowiesound. Vielleicht ein bisschen aus der Zeit gefallen. Doch gäbe es heute noch eine Liederbühne Robinson, ein Muh, ein Song Parnass, wo sich Münchens Kleinkünstler einst im Rundlauf immer wieder trafen, er wäre wohl einer von ihnen gewesen".

[Karl Forster]

AMAZON [ online ]

Diese CD ist bemerkenswert. In den Texten berührt die Unmittelbarkeit der "Geschichten", in der Musik die Originalität und der stets warme, einhüllende Sound. Nichts ist schablonenhaft, billig, gewöhnlich. Ob es die pointierte Begleitung ist (einen Sonderbonus erspielt sich der fabelhafte Gitarrist Tom Reif), die atmosphärische Verdichtung durch mehrstimmige Passagen, die teilweise ungewöhnliche Harmonik (wie etwa in Vergunn) oder das ganz "einfach" scheinende Lied. Jedes Stück berührt unmittelbar und auf ganz eigene Weise. Die Texte sind teilweise unglaublich lustig (Unser Nest), dann wieder sehr nachdenklich (etwa Schattenchaussee, Text hierbei von Peter Huchel und als einziges Lied hochdeutsch) und dann eben auch nicht nur lustig. So ist Aso a Bobby McGee neben seinen komischen Elementen auch eine Auseinandersetzung mit nicht gelebten Träumen und einem Leben in vielleicht zu eng gesetzten Normen. Andererseits liegt in der weit gespannten Polarität zwischen einen Berchtesgadener Bauern und einer Vertreterin der Hippiekultur eben gerade der Reiz dieses wunderbaren Songs und man will eigentlich nicht, dass er aufhört (obwohl es das mit Abstand längste Stück auf der CD ist). Mir persönlich gefällt am besten Vergunn. Die Musik schraubt sich zunächst aus verwinkelter Harmonik empor bis zum Schluß wieder eine Form gefunden ist, die uns einhüllt und wärmt. Jede Strophe scheint anders und ist es auch. Musikalisch wie vom Text her. Und doch hängt alles zusammen, der rote Faden geht nie verloren.
Eine CD mit hohem Suchtfaktor.

[amazon]

LOTUS RECORDS  [01.2016]  

   Die CD "VERGUNN", die unter Pseudonym erscheint (Karl von Karlsbach vulgo: kavka), gehört zum Bemerkenswertesten, das in diesem Genre veröffentlicht wurde. Neu-Gruppiertes und Zitiertes aber nie ganz Traditionelles, im Hintergrund viel Präsentes und Erspürbares, alles schwingt irgendwie, um erlebt zu werden. Ungewöhnlich klangschöne Arrangements mit natürlichem Klavier und großartig gespielte Gitarren verdichten zu fast kammermusikalischen Sounds ...

So wie hier ging es irgendwie noch nie zusammen.

[Harald Tautscher, Jan.2016]

SOWIESOUND RECORDS  [01.2016]

   [...] Seine späte CD Vergunn lässt nun entsprechend aufhorchen. Große Texte, die einen schwer loslassen, Musik unplugged, großartig gespielt und polyphon gesungen [...] Mit gut sechzig Jahren beschert sich Karl von Karlsbach nun selbst einen späten „Vergunn“. Nachdem an weitere Aufnahmen schon gedacht wird, kann man gespannt sein, was noch alles jene Bühne betritt, auf der von FREDL FESL bis HUBERT VON GOISERN u.v.a. schon so viel Unvorherzusehendes geschehen ist. Denn dieser KAvKA ist auch ein neuer  -  und ein nochmal ganz anderer Besen.

[Robert Kainar, Dez.2015]

MITTELBAYERISCHE ZEITUNG REGENSBURG
   Nach einem Konzert in der Universität Regensburg 1974:  „ ... manche seiner Lieder verströmen Schubert’sches Flair“

[Klaus Jürgen Schmidt, Nov.1974]